An Tagen wie heute, nach dem gestrigen Terroranschlag beim Berliner CSD, frage ich mich, ob ich nicht die nächsten Tage bewusst als queere Person sichtbar sein will, als Reaktion auf den Angriff.
Aber ich werde weiterhin Dschilbab und Nikab tragen. Auch wenn ich damit rechnen muss, nach dem gestrigen Anschlag deswegen angegriffen zu werden, zumindest beleidigt zu werden.
Ich werde mich den erwarteten Angeiffen bewusst aussetzen statt mich dem zu entziehen. Ich fühle mich meinen muslimischen Schwrstern verbunden, und wenn sie jetzt mit Problemen rechnen müssen, werde ich bei ihnen sein.
Ich bin halt keine Queer-Aktivistin.
Sichtbarkeit ist an Tagen wie diesen wichtig. Für queere Personen, aber auch für Opfer von Islamfeindlichkeit.