Ich werde den mutmaßlichen Terroristen, der beim CSD in Berlin am 25. Juli mit einem Auto in eine Menschenmenge gerast ist und einen Menschen ermordet und 16 weitere verletzt hat, nicht "Islamist" nennen, sondern "Terrorist".

Und zwar einen rechtsextremen Terroristen.

Seine Tat hatte mit dem Islam nichts zu tun. Kein Islam, kein Jihad. 

Nur ein Terrorist, der meint, er müsse einer Minderheit, die er für nicht "normal" hält, Gewalt antun. 

Genau wie Rechtsextreme und Faschisten.

In seinem Hass entspricht er exakt dem Typ Rechtsextreme, die immer wieder queere Menschen bedrohen und attackieren, gerade auch bei CSD. 

Ein Terrorist, der den Islam für seinen Hass missbraucht, die Religion entführt. Mehr Islam ist da nicht drin.

Seine Religion ist Hass, geboren aus fragiler Männlichkeit und einem kaputten Selbstwert. 

Mutmaßlich auch noch drogenabhängig und dem Alkohol nicht abgeneigt. 

Die missbrauchte Religion dient ihm als Rechtfertigung für seine Taten, mehr nicht. 

Möglicherweise wurde er von russischen Agenten beeinflusst, die kurz vor wichtigen Wahlen in Deutschland Rassismus schüren und damit der sog. AfD Stimmen sichern wollen. Es wäre wohl nicht der erste Vorfall dieser Art. 

Und ja, er wurde von Terroristen radikalisiert, die ebenso wie er den Islam missbrauchen, in Videos, Predigten, Büchern, Zeitschriften. Sie geben sich religiös, aber der Glaube ist ihnen egal. Muhammad, Friede sei auf ihm, ist ihnen egal. Gott, der Barmherzige, ist ihnen egal. Sie entführen die Religion, den Islam.

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