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Ich bin sehr privilegiert.
Würde ich meinen Schleier ablegen, wäre ich nur noch eine weiße, blonde Frau, die akzentfrei Deutsch spricht, deren Name und Staatsangehörigkeit deutsch sind, eine "Biodeutsche", zudem eine Christin.
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In jüngerer Zeit ist mir bei dem Begriffspaar „Vollschleier und Vollverschleierung“ ein Bedeutungswechsel aufgefallen, immer im Zusammenhang mit negativen Aspekten und von rechter Seite.
Wurden die Begriffe zu Beginn des 21. Jahrhunderts (vorher tauchten sie kaum in der deutschen Sprache auf) für die vollständige Verschleierung einer Frau einschließlich des Gesichts verwendet, so geht es nun zunehmend um die vollständige Verschleierung der Frau auch ohne Bedeckung des Gesichts. Eine Frau, die also z. B. den Dschilbab trägt, gilt demnach als „vollverschleiert“, auch wenn ihr Gesicht nicht bedeckt ist.
Gemeint ist meist ein traditioneller muslimischer Schleier wie der Dschilbab oder die mit einem Khimar getragene Abaya oder auch der allerdings nicht so traditionelle Burkini, seltener eine Variante mit Kopftuch.
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Jetzt erst recht!
Schleier richten. Weiter geht's.
Fürchtet Euch nicht! Dee Friede sei mit Euch.
Hashtag Landtagswahl Sachsen-Anhalt
Hashtag Antifaschismus
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Das Freibad Lido in der Südtiroler Gemeinde Salurn hat in Kooperation mit dem Interkulturellen Zentrum Armonia eine Badezeit für Frauen eingerichtet, einmal wöchentlich eine Stunde nach der regulären Badezeit. Das Interkulturelle Zentrum Armonia wird dabei wie andere Vereine auch behandelt, die sich Badezeiten reservieren können.
Im Gegensatz zu vielen Medienberichten ist dieses Frauenschwimmen nicht nur für muslimische Frauen, sondern für alle Frauen, „unabhängig von Religion, Nationalität, Herkunft, Kultur oder persönlichem Hintergrund“. Und es gibt meines Wissens auch keine Pflicht, den Kopf zu bedecken oder einen Burkini zu tragen, wie in den Medien teilweise behauptet wird. Die Frauen können einen Burkini tragen, müssen dies aber nicht tun.
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Ich war eben einkaufen, bei rund 31 Grad im Schatten, mit Dschilbab, Nikab und Handschuhen, alles in Schwarz. Zwei Leute sehen mich und fragen sich, ob mir unter dem Schleier nicht zu heiß sei.
Nein, mir ist nicht zu heiß.