Hier finden Sie meine Blog-Posts, in der Regel längere Texte.
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Ich habe ein neues Wort kennengelernt: Femonationalismus.
Dabei handelt es sich um etwas, das Frauen, die Hidschab oder Nikab tragen, regelmäßig erleben: Frauenrechte werden für die rechte politische Agenda instrumentalisiert.
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Vor wenigen Tagen äußerte sich der Zweite-Wahl-Kanzler Merz auf eine unfassbar üble, rassistische Art, ich zitiere wörtlich (und ohne mir die Aussage anzueignen): „Aber wir haben natürlich immer im Stadtbild noch dieses Problem, und deswegen ist der Bundesinnenminister ja auch dabei, jetzt in sehr großem Umfang auch Rückführungen zu ermöglichen und durchzuführen.“
Wenn Merz mich sieht, denkt er wahrscheinlich, eine Ausländerin vor sich zu haben, die nicht hierhergehört. Ein „Problem im Stadtbild“. Eine Frau, die Dobrindt aus dem Land schaffen sollte.
Abgesehen davon, dass niemand, absolut niemand, wegen Hautfarbe oder Kleidung oder Religion hier falsch ist, egal welche Staatsangehörigkeit dieser Mensch hat:
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Die rechtsextreme Regierung in Österreich plant ein Hidschab-Verbot für Mädchen unter 14 Jahren an österreichischen Schulen. Das Verbot soll nicht nur öffentliche, sondern auch Privatschulen betreffen. Bei Zuwiderhandlungen will die für ihre Islamfeindlichkeit bekannte Regierung Strafen bis 1.000 Euro verhängen.
Lehrer wären demnach verpflichtet, Verstöße gegen das Verbot zu melden. Anderenfalls droht auch ihnen eine Strafe.
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Das religiöse System der Verschleierung von Frauen in der Gegenwart von Männern und das Konzept der Geschlechtertrennung beruhen auf einer starren Einteilung in zwei Geschlechter: Mann und Frau.
Wir wissen heute, dass das mit dem Geschlecht aus biologischer Perspektive so nicht funktioniert, dass es viel komplizierter ist. Es gibt Frauen, Männer, intergeschlechtliche Menschen und auch nichtbinäre Personen. Dazu kommt das Thema Transgeschlechtlichkeit.
Viele Menschen (nicht nur Religiöse, aber die eben auch) hätten es weiterhin gerne schön einfach, hier Männer, da Frauen, Kiste zu, Thema erledigt – und handeln entsprechend.
Aber wie gesagt: Es ist komplizierter.
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Das Schamgefühl, so sagte es der Psychiater und Psychoanalytiker Leon Wurmser, ist die Wächterin der menschlichen Würde. Scham ist ein Grundbedürfnis der Menschen. Das Schamgefühl gehört zum Innersten unseres Wesens, zum Kern unserer Persönlichkeit und damit zu unserer unverletzlichen Würde.
Jeder Mensch hat seine eigene Schamgrenze, die nur teilweise durch die Kultur, in der wir aufwachsen, bedingt ist. Wir entwickeln unser Schamgefühl im Laufe unseres Lebens. Dabei kann sich auch die Schamgrenze verschieben, etwa durch religiöse Überzeugungen, die wir gewinnen.
Das Schamgefühl eines jeden Menschen ist unbedingt zu respektieren, auch dann, wenn es uns übertrieben erscheint. Die Schamgrenzen eines Menschen dürfen nie verletzt werden. Leider leben wir in einer Gesellschaft, die das Schamgefühl (auch das eigene) oft geringachtet.