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- 02/2026
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Heute vor 25 Jahren entführten Terroristen in den USA mehrere Flugzeuge, eines wurde vor dem Ziel von Passagieren zum Absturz gebracht, zwei rasten ins World Trade Center in New York und eines ins Pentagon in DC. Schnell gab es Hinweise, dass die Attentäter zu Al-Kaida gehörten, gegründet und angeführt von Osama bin Laden, einem aus Saudi-Arabien stammenden Terroristen, der sich zu dem Zeitpunkt im von den Taliban kontrollierten Afghanistan versteckt hielt.
Und danach dauerte nicht lange, da zog ein neuer Begriff in die Medien ein: „Burka“. Berichte aus Afghanistan wurden mit Bildern von Frauen im Tschaderi garniert, der im Englischen als „Burqa“, im Deutschen dann als „Burka“ bezeichnet wurde.
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Frauen, die sich halbnackt in unterwürfiger Pose als leicht verfügbares Girlie dem männlichen Blick präsentieren und sich sexpositiv geben, gelten spätestens seit den 2000er Jahren als selbstbestimmt, als emanzipiert.
Frauen, die sich vor dem männlichen Blick und der Sexualisierung des weiblichen Körpers verhüllen, gelten hingegen als fremdbestimmt, als unfrei, unterdrückt.
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„Keine Frau trägt so etwas freiwillig!“, ist eine der Begründungen für ein Verbot von Nikab oder muslimischer verhüllender Frauenkleidung wie Dschilbab oder Burkini, die ich häufig höre. Frauen würden stets dazu gezwungen, es gäbe halt Druck aus dem sozialen oder familiären Umfeld oder sogar Zwang. Bestenfalls als radikalisierte Extremistin käme eine Frau auf die Idee, diese Kleidung freiwillig zu tragen.
Wer so etwas sagt, hat natürlich selbst in der Regel keinerlei Erfahrung mit Hidschab, Dschilbab, Abaya, Khimar, Nikab, Burkini oder was sonst und begnügt sich meist mit Bauchgefühl und Anekdoten.
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Ich bin sehr privilegiert.
Würde ich meinen Schleier ablegen, wäre ich nur noch eine weiße, blonde Frau, die akzentfrei Deutsch spricht, deren Name und Staatsangehörigkeit deutsch sind, eine "Biodeutsche", zudem eine Christin.
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In jüngerer Zeit ist mir bei dem Begriffspaar „Vollschleier und Vollverschleierung“ ein Bedeutungswechsel aufgefallen, immer im Zusammenhang mit negativen Aspekten und von rechter Seite.
Wurden die Begriffe zu Beginn des 21. Jahrhunderts (vorher tauchten sie kaum in der deutschen Sprache auf) für die vollständige Verschleierung einer Frau einschließlich des Gesichts verwendet, so geht es nun zunehmend um die vollständige Verschleierung der Frau auch ohne Bedeckung des Gesichts. Eine Frau, die also z. B. den Dschilbab trägt, gilt demnach als „vollverschleiert“, auch wenn ihr Gesicht nicht bedeckt ist.
Gemeint ist meist ein traditioneller muslimischer Schleier wie der Dschilbab oder die mit einem Khimar getragene Abaya oder auch der allerdings nicht so traditionelle Burkini, seltener eine Variante mit Kopftuch.
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Jetzt erst recht!
Schleier richten. Weiter geht's.
Fürchtet Euch nicht! Dee Friede sei mit Euch.
Hashtag Landtagswahl Sachsen-Anhalt
Hashtag Antifaschismus
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Das Freibad Lido in der Südtiroler Gemeinde Salurn hat in Kooperation mit dem Interkulturellen Zentrum Armonia eine Badezeit für Frauen eingerichtet, einmal wöchentlich eine Stunde nach der regulären Badezeit. Das Interkulturelle Zentrum Armonia wird dabei wie andere Vereine auch behandelt, die sich Badezeiten reservieren können.
Im Gegensatz zu vielen Medienberichten ist dieses Frauenschwimmen nicht nur für muslimische Frauen, sondern für alle Frauen, „unabhängig von Religion, Nationalität, Herkunft, Kultur oder persönlichem Hintergrund“. Und es gibt meines Wissens auch keine Pflicht, den Kopf zu bedecken oder einen Burkini zu tragen, wie in den Medien teilweise behauptet wird. Die Frauen können einen Burkini tragen, müssen dies aber nicht tun.
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Ich war eben einkaufen, bei rund 31 Grad im Schatten, mit Dschilbab, Nikab und Handschuhen, alles in Schwarz. Zwei Leute sehen mich und fragen sich, ob mir unter dem Schleier nicht zu heiß sei.
Nein, mir ist nicht zu heiß.
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In einem sozialen Netzwerk lese ich diesen Post:
„Gerade kam mir ein Mensch in einer Burqa entgegen (vollverschleiert, mit Netz vor den Augen). Sie tut mir leid.“1
Bitte reagiert so nicht auf eine von uns Nikab-Trägerinnen (ich nehme an, er meint Nikab, nicht Burka). Es gibt im Allgemeinen2 keinen Grund für Mitleid, weil wir nicht leiden.
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Ich werde den mutmaßlichen Terroristen, der beim CSD in Berlin am 25. Juli mit einem Auto in eine Menschenmenge gerast ist und einen Menschen ermordet und 16 weitere verletzt hat, nicht „Islamist“ nennen, sondern „Terrorist“.
Und zwar einen rechtsextremen Terroristen.