Hier finden Sie meine Blog-Posts, in der Regel längere Texte.
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Manche Menschen glauben, Frauen, die sich verschleiern, vor allem mit einem Nikab („Vollverschleierung“), seien in einem „Stoffkäfig“ gefangen.
Für mich trifft diese Annahme nicht zu, ich nehme meinen Dschilbab und meinen Nikab weder als „Stoffkäfig“ wahr noch fühle ich mich darin gefangen. Ganz im Gegenteil: Wenn ich in der Öffentlichkeit Dschilbab und Nikab trage, dann fühle ich mich frei. Genauer gesagt: Befreit. Befreit zu einem besseren Leben.
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Im ersten Beitrag über Femonationalismus habe ich diesen allgemein beschrieben.
In diesem zweiten Beitrag geht es um das Thema Hidschab- und Nikabverbote. Denn auch sie sind Teil der femonationalistischen, gegen den Islam gerichteten Strategie.
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Im Gespräch mit Musliminnen fällt mir immer wieder auf, wie privilegiert ich bin, im Gegensatz zu vielen von ihnen: Ich bin weiß, habe die deutsche Staatsbürgerschaft, spreche fließend Deutsch und bin wirtschaftlich abgesichert. Ich bin außerdem nicht behindert - bei muslimischen Frauen sorgen sichtbare Behinderungen oft für zusätzliche Diskriminierung.
Ich erlebe zwar rassistische Anfeindungen, weil ich mich verschleiere und damit von vielen für eine Muslimin gehalten werde, aber mein Leben ist doch sehr privilegiert: keine Probleme bei der Wohnungs- oder Arbeitssuche, keine Schwierigkeiten aufgrund meiner Staatsangehörigkeit und meiner Sprache.
Ich bin mir dieser Privilegien sehr bewusst. Und darum kämpfe ich gegen die Diskriminierung muslimischer Frauen, die in Deutschland leider immer noch allgegenwärtig ist, im Alltag, bei der Wohnungssuche oder auf der Suche nach einer Arbeitsstelle, im Gesundheitswesen (Stichwort „Morbus Mediterranus“, was dazu führt, dass die Beschwerden muslimischer Frauen regelmäßig nicht ernst genommen werden) und so weiter.
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Ich habe ein neues Wort kennengelernt: Femonationalismus.
Dabei handelt es sich um etwas, das Frauen, die Hidschab oder Nikab tragen, regelmäßig erleben: Frauenrechte werden für die rechte politische Agenda instrumentalisiert.
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Vor wenigen Tagen äußerte sich der Zweite-Wahl-Kanzler Merz auf eine unfassbar üble, rassistische Art, ich zitiere wörtlich (und ohne mir die Aussage anzueignen): „Aber wir haben natürlich immer im Stadtbild noch dieses Problem, und deswegen ist der Bundesinnenminister ja auch dabei, jetzt in sehr großem Umfang auch Rückführungen zu ermöglichen und durchzuführen.“
Wenn Merz mich sieht, denkt er wahrscheinlich, eine Ausländerin vor sich zu haben, die nicht hierhergehört. Ein „Problem im Stadtbild“. Eine Frau, die Dobrindt aus dem Land schaffen sollte.
Abgesehen davon, dass niemand, absolut niemand, wegen Hautfarbe oder Kleidung oder Religion hier falsch ist, egal welche Staatsangehörigkeit dieser Mensch hat: