Hier finden Sie meine Blog-Posts, in der Regel längere Texte.
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Pedinationalismus bedeutet, dass nationalistische Kreise den Schutz von Kindern und Jugendlichen für ihre politische, oft islamfeindliche Agenda instrumentalisieren.
Pedinationalisten behaupten beispielsweise, der Islam (sie reden gerne vom „politischen Islam“) sei eine Bedrohung für das Wohlergehen von Kindern und Jugendlichen. Besonders im Fokus sind dabei muslimische Kinder und Jugendliche – hauptsächlich Mädchen –, denn diese würden durch den Islam in ihrem Heranwachsen Schaden nehmen. Muslimische Eltern seien schlechte Eltern, denen die Religion wichtiger sei als das Wohl ihrer Kinder. Sie würden die Kinder im Sinne des Islam indoktrinieren, sodass sie nicht frei aufwachsen könnten, sondern die Mädchen etwa zum Kopftuch gezwungen würden.
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Frauen, die den Nikab tragen, tun dies aus sehr verschiedenen Gründen. Wir alle haben jeweils verschiedene Gründe, aber ein Grund spielt sehr häufig eine Rolle, wenn auch oft nicht die wichtigste: Der Nikab schützt uns.
Was meinen wir damit, wenn wir den Nikab oder unsere Verschleierung als Schutz betrachten?
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Manche Menschen glauben, Frauen, die sich verschleiern, vor allem mit einem Nikab („Vollverschleierung“), seien in einem „Stoffkäfig“ gefangen.
Für mich trifft diese Annahme nicht zu, ich nehme meinen Dschilbab und meinen Nikab weder als „Stoffkäfig“ wahr noch fühle ich mich darin gefangen. Ganz im Gegenteil: Wenn ich in der Öffentlichkeit Dschilbab und Nikab trage, dann fühle ich mich frei. Genauer gesagt: Befreit. Befreit zu einem besseren Leben.
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Im ersten Beitrag über Femonationalismus habe ich diesen allgemein beschrieben.
In diesem zweiten Beitrag geht es um das Thema Hidschab- und Nikabverbote. Denn auch sie sind Teil der femonationalistischen, gegen den Islam gerichteten Strategie.
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Im Gespräch mit Musliminnen fällt mir immer wieder auf, wie privilegiert ich bin, im Gegensatz zu vielen von ihnen: Ich bin weiß, habe die deutsche Staatsbürgerschaft, spreche fließend Deutsch und bin wirtschaftlich abgesichert. Ich bin außerdem nicht behindert - bei muslimischen Frauen sorgen sichtbare Behinderungen oft für zusätzliche Diskriminierung.
Ich erlebe zwar rassistische Anfeindungen, weil ich mich verschleiere und damit von vielen für eine Muslimin gehalten werde, aber mein Leben ist doch sehr privilegiert: keine Probleme bei der Wohnungs- oder Arbeitssuche, keine Schwierigkeiten aufgrund meiner Staatsangehörigkeit und meiner Sprache.
Ich bin mir dieser Privilegien sehr bewusst. Und darum kämpfe ich gegen die Diskriminierung muslimischer Frauen, die in Deutschland leider immer noch allgegenwärtig ist, im Alltag, bei der Wohnungssuche oder auf der Suche nach einer Arbeitsstelle, im Gesundheitswesen (Stichwort „Morbus Mediterranus“, was dazu führt, dass die Beschwerden muslimischer Frauen regelmäßig nicht ernst genommen werden) und so weiter.