Hier finden Sie meine Blog-Posts, in der Regel längere Texte.
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Dass eine Frau einen Hidschab, einen Dschilbab, einen Nikab oder einen Burkini trägt, sagt nichts darüber aus, ob sie integriert ist oder nicht.
So wenig wie ein Minirock, High Heels oder ein knapper Bikini aussagen, dass diese Frauen integriert sind.
Denn es kommt darauf an, was im Kopf ist – nicht, was den Kopf und den Körper bedeckt.
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„Gesicht zeigen!“
„Offene Gesellschaft!“
„Offene Kommunikation!“
Wir Nikabis werden unter Verwendung dieser drei Schlagworte oft aufgefordert, den Nikab abzulegen. Aber was besagen diese Worte wirklich? Worum geht es dabei eigentlich? Geht es tatsächlich darum, das Gesicht nicht zu verhüllen?
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Ein Ritual ist inzwischen bei Diskussionen über Hidschab und Nikab der Verweis auf die Situation der Frauen im Iran und in Afghanistan und den dortigen Zwang zur Verschleierung. Daraus schließen viele, dass Verschleierung immer etwas mit Zwang und Unterdrückung zu tun habe. Um die anderen Schwierigkeiten der Frauen dort geht es eigentlich nie, das scheint gar nicht zu interessieren.
Es ist eine Tatsache, dass die Situation für Frauen und Mädchen in diesen Ländern in höchstem Maße problematisch ist. Und das längst nicht nur im Hinblick auf den Hidschab oder den Nikab.
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Pedinationalismus bedeutet, dass nationalistische Kreise den Schutz von Kindern und Jugendlichen für ihre politische, oft islamfeindliche Agenda instrumentalisieren.
Pedinationalisten behaupten beispielsweise, der Islam (sie reden gerne vom „politischen Islam“) sei eine Bedrohung für das Wohlergehen von Kindern und Jugendlichen. Besonders im Fokus sind dabei muslimische Kinder und Jugendliche – hauptsächlich Mädchen –, denn diese würden durch den Islam in ihrem Heranwachsen Schaden nehmen. Muslimische Eltern seien schlechte Eltern, denen die Religion wichtiger sei als das Wohl ihrer Kinder. Sie würden die Kinder im Sinne des Islam indoktrinieren, sodass sie nicht frei aufwachsen könnten, sondern die Mädchen etwa zum Kopftuch gezwungen würden.
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Frauen, die den Nikab tragen, tun dies aus sehr verschiedenen Gründen. Wir alle haben jeweils verschiedene Gründe, aber ein Grund spielt sehr häufig eine Rolle, wenn auch oft nicht die wichtigste: Der Nikab schützt uns.
Was meinen wir damit, wenn wir den Nikab oder unsere Verschleierung als Schutz betrachten?