Ich freue mich über Deinen Besuch hier in meinem kleinen Café.
Ich bin Lulua (das bedeutet: Perle), und ich bin eine verschleierte Frau. Über meine Erfahrungen als verschleierte Frau in Deutschland berichte ich auf dieser Seite. Außerdem findest Du hier Informationen rund um dieses Thema.
Neben meinem Blog und einer Art Lexikon sowie einer FAQ gibt es hier auch ein Diskussionsforum. Ich freue mich über Gäste meines Cafés, die dort mit mir und anderen reden möchten.
Du findest mich auch in den Sozialen Medien. Wenn Du magst, kannst Du mir eine E-Mail schicken.
Pedinationalismus bedeutet, dass nationalistische Kreise den Schutz von Kindern und Jugendlichen für ihre politische, oft islamfeindliche Agenda instrumentalisieren.
Pedinationalisten behaupten beispielsweise, der Islam (sie reden gerne vom „politischen Islam“) sei eine Bedrohung für das Wohlergehen von Kindern und Jugendlichen. Besonders im Fokus sind dabei muslimische Kinder und Jugendliche – hauptsächlich Mädchen –, denn diese würden durch den Islam in ihrem Heranwachsen Schaden nehmen. Muslimische Eltern seien schlechte Eltern, denen die Religion wichtiger sei als das Wohl ihrer Kinder. Sie würden die Kinder im Sinne des Islam indoktrinieren, sodass sie nicht frei aufwachsen könnten, sondern die Mädchen etwa zum Kopftuch gezwungen würden.
Ich habe die Homepage leicht überarbeitet, vor allem im Hinblick auf die kleinen Displays von Mobilgeräten. So gibt es jetzt ein Hamburger-Menü mit den wichtigsten Menüpunkten relativ weit oben.
Die wichtigste Neuerung ist aber, dass die Homepage nun auch als Progressive Web App (PWA) zur Verfügung steht, die auf entsprechenden Geräten (Android, iPhone, aber auch mittels Web-Browsern wie Chrome, Vivaldi usw. auf PCs) installiert werden kann. Die Homepage besitzt dann alle Vorzüge, die Apps zu bieten haben.
Es gibt natürlich keine statistischen Daten, wie viele Nikab-Trägerinnen die deutsche oder eine andere Staatsangehörigkeit haben – wir müssen uns mit Schätzungen behelfen.
Geschätzt wird, dass von den ca. 2000–4000 Frauen in Deutschland, die zumindest zeitweise einen Nikab tragen, jede Dritte eine zum Islam konvertierte Deutsche ist. Insgesamt sind schätzungsweise zwei von drei Nikab-Trägerinnen deutsche Staatsbürgerinnen. Demnach sind die meisten der Nikab-Trägerinnen in diesem Land nicht zu Gast, sondern sind Bürgerinnen der Bundesrepublik Deutschland.
Von den übrigen Nikab-Trägerinnen haben viele die türkische Staatsangehörigkeit oder die eines arabischen oder nordafrikanischen Staates. Die meisten haben Aufenthaltsrecht in Deutschland.
Dazu kommen noch Frauen, die sich nur zeitweise in Deutschland aufhalten – Touristinnen, Frauen, die für eine Krankenbehandlung im Land sind, Frauen, die hier lebende Verwandte besuchen usw.
Egal ob deutsche Staatsangehörigkeit oder nicht – Artikel 2 (freie Entfaltung der Persönlichkeit) und Artikel 4 (freie Ausübung der Religion) des Grundgesetzes sind keine Bürgerrechte, sondern Menschenrechte. Der Schutz durch diese Grundrechte steht damit allen Menschen in Deutschland zu. Dabei ist Artikel 4 sogar ein Menschenrecht ohne Gesetzesvorbehalt, es kann also nicht durch einfache Gesetze eingeschränkt oder aufgehoben werden.
Es gibt viele verschiedene Gründe für Frauen, Nikab zu tragen – fragt man zehn Nikab-Trägerinnen nach ihrem wichtigsten Grund, bekommt man wahrscheinlich fünfzehn verschiedene Antworten. Die meisten Frauen haben weit mehr als einen Grund. Im Laufe der Zeit kommen manchmal neue Gründe hinzu, die Gewichtung der einzelnen Gründe verschiebt sich.
Die im Westen häufige Annahme, es gäbe genau einen Grund, Nikab zu tragen, ist jedenfalls falsch. Ebenso die meisten Mutmaßungen, was dieser Grund denn wäre.
Frauen, die den Nikab tragen, tun dies aus sehr verschiedenen Gründen. Wir alle haben jeweils verschiedene Gründe, aber ein Grund spielt sehr häufig eine Rolle, wenn auch oft nicht die wichtigste: Der Nikab schützt uns.
Was meinen wir damit, wenn wir den Nikab oder unsere Verschleierung als Schutz betrachten?